Glätteisen gehören heute zu den bekanntesten Styling-Instrumenten für Haare. Allerdings waren die heißen Eisen nicht immer so modern und haarschonend wie heute. Glätteisen haben eine lange und interessante Geschichte. Wer erfand das Glätteisen?

Französischer Chic mit viel Hitze

Dem französischen Erfinder wird nachgesagt, Ende des 19.Jahrhunderts das erste Glätteisen erfunden zu haben. Es handelte es sich um eine Art Schere, die über dem Feuer heißgemacht wurden, um dann Form in die Haare zu bringen. Man kann sich vorstellen, dass es sich um ein sehr gefährliches Instrument handelte. Zuweilen entstanden weniger schicke Frisuren als verbrannte Hautstellen und versengte Haare. Patente auf ähnliche Geräte waren übrigens schon Anfang des 19.Jahrhunderts von verschiedenen Personen angemeldet worden. Es war die Zeit, in der es immer mehr in Mode kam, die eigene Haarpracht zu modulieren als Perücken zu tragen.

Das erste Basismodell

1912 definierte Lady Jennifer Bell Schofield das erste Basismodell eines modernen Haarglätters: Zwei Eisenplatten mit einem Scharnier.
Auch dieses Basismodell und Vorlage für die modernen Geräte entwickelte ebenfalls noch eine große Hitze und musste durch eine externe Wärmequelle erhitzt werden. Davon, die Temperatur regulieren zu können und von haarschonenden Beschichtungen konnten die Benutzer dieser Geräte nur träumen. Bis in das 20.Jahrhundert hinein war Haarglätten ein Abenteuer, das man und vor allem Frau häufiger mit dem Verlust von Haaren bezahlen musste.

Präsentation zu "Lady Jennifer Bell Schofield" & ihrer Erfindung auf prezi.com

Präsentation zu “Lady Jennifer Bell Schofield” & ihrer Erfindung auf prezi.com

Moderne Haarglätter

Moderne Haarglätter sind regulierbar, sicher und schonen die Haare soweit möglich. So macht Fortschritt schöne Haare.