Einleitung

Geruchs- & Rauchbildung bei einem Glätteisen? Das könnten die Ursachen sein.

Geruchs- & Rauchbildung bei einem Glätteisen? Das könnten die Ursachen sein.

Viele Benutzer von Glättteisen beklagen, dass der Haarglätter während oder nach Benutzung einen unangenehmen, verbrannten Geruch ausströmt. Um es vorwegzunehmen: Normalerweise sollten Glätteisen keine Gerüche abgeben. Für die Geruchsbildung kann es verschiedene Gründe geben.

Das Gerät ist nagelneu – und die Beschichtung wird das erste Mal heiß

Wie bei neu gekauften Pfannen mit einer Beschichtung kann es beim erstmaligen Gebrauch des Glätteisens zu einer leichten Geruchsbildung kommen. Moderne Glätteisen sind mit verschiedenen, meist Keramikbeschichtungen versehen. Die Beschichtung wird zum ersten Mal heiß und erreicht erstmalig die mögliche Maximaltemperatur. Man kann davon sprechen, dass die Beschichtung “eingebrannt” wird.

Beim weiteren Gebrauch sollte kein starker Geruch mehr festzustellen sein. Allenfalls ein leichter Ionisierungsgeruch bei Geräten mit Ionisierungsfunktion ist möglich.

Das Gerät ist mit Resten von Haarpflegeprodukten verschmutzt

Verbrennungsgerüche entstehen auch, wenn Reste von Haarspray & Co. auf dem Haarglätter verblieben sind, beziehungsweise das Haar ist bei der Behandlung beschwert davon. Beim erneuten Erhitzen des Geräts verbrennen diese Produktreste mit unangenehmen Gerüchen. Das Gerät sollte der Gebrauchsanleitung gemäß gereinigt werden. Auch sollten Haare, die mit dem Glätteisen bearbeitet werden, lediglich mit dem dafür vorgesehenen Hitze-Schutzspray vorbehandelt werden. Diese Sprays vertragen hohe Temperaturen, ohne unter Geruchsbildung zu verbrennen. Andere Produkte verbrennen eventuell bei Temperaturen um 200 Grad. Sollte das Gerät tatsächlich verschmutzt sein, ist es der Gebrauchsanleitung entsprechend zu reinigen.

Das Gerät ist defekt oder von niedriger Qualität

Glätteisen können auch Verbrennungsgerüche verbreiten, wenn etwa das Kabel oder andere Teile defekt sind. Deshalb sollte bei unklarer Geruchsbildung – eventuell sogar mit Rauchbildung – auch stets das Kabel auf Schäden untersucht werden. Ist es beschädigt, kann das Gerät nicht weiter benutzt werden. Sollte das Gerät von so niedriger Qualität sein, dass tatsächlich Haarsträhnen verbrannt werden, entwickelt es entweder Temperaturen über 240 Grad Celsius – dies wird heute als Maximaltemperatur für Haarglättung angesehen – oder hat unbeschichtete Glätterstäbe. Beides entspricht nicht dem Standard moderner Haarglätter und solche Geräte sollten nicht benutzt werden.

Fazit

Benutzer von Haarglättern sollten Verbrennungsgerüche beim Gebrauch des Geräts aufklären. Anhaltende Gerüche dieser Art sind nicht als normal anzusehen und fordern die Aufmerksamkeit des Benutzers.